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Stellungnahme zur Skate- und BMX-Anlage

Die Idee der Skate-Anlage ist älter als das Wennigser Jugendparlament und viele der jungen Menschen in Wennigsen, die sich zu Beginn für den Bau einer Skateranlage engagiert haben, sind schon nicht mehr hier oder haben mittlerweile selbst Kinder.

Das Jugendparlament hat sich zunächst scheinbar sehr erfolgreich seit vielen JuPa-Perioden für den Bau eingesetzt und sich engagiert. Es wurden Spenden gesammelt und Veranstaltungen für die Skate-Anlage organisiert. Dass der Bau der Skate-Anlage, wie uns von der Verwaltung immer wieder bestätigt wurde, dieses Jahr noch beginnt, scheint uns unrealistisch, so hat sich der Sachstand seit Ende November 2017 nicht wirklich verändert.

Es gibt bei uns und vielen anderen jungen Menschen eine große Frustration, weil wir nicht verstehen können, warum uns nach wiederholtem Nachfragen zwar Zusagen gegeben und Termine genannt werden, am Ende dann aber doch nichts passiert.

Wir verstehen selbstverständlich, dass ein reibungsloser Ablauf bei solch großen Projekten extrem selten ist. Oft müssen wir aber über Monate hinweg auf die Antwort der Verwaltung warten und letztlich beinhaltet diese dann nur neue Probleme oder weist keinerlei Fortschritt auf.

Wir haben nach wie vor Verständnis, wenn etwas nicht so läuft wie geplant (wir sind Jugendliche). Wenig Verständnis haben wir jedoch dann, wenn wir hingehalten, vertröstet, nicht ernst genommen werden. Und wenn – und so erscheint es uns mittlerweile – dieses am Ende darauf hinausläuft, dass die Skate-Anlage gar nicht gebaut wird, womöglich gar nicht gebaut werden soll oder: gar nicht mehr gebaut werden kann, weil entsprechende Fördergelder verfallen. Letzteres ist bisher nur eine Sorge. Doch derzeit macht sich bei uns
vor allem eines breit: Schwindendes Vertrauen in die Politik und Verwaltung sowie eine tiefe Frustration.

Wir wünschen uns, nein, wir fordern die Verwaltung dazu auf,

  • uns aktiv mit allen relevanten Informationen zu versorgen,
  • ein Zieldatum zu setzen, zu welchem die Skateanlage nach 18-jährigen Planungen fertiggestellt sein soll,
  • alle geplanten Schritte auf dem Weg zu Fertigstellung in einer entsprechenden Zeitachse aufzuführen und
  • alle zu erwartenden Risiken auf dem Weg zur Fertigstellung klar zu benennen und etwaige Lösungsmöglichkeiten zu skizzieren.

Doch vor allem wünschen wir uns eines: Keine Ausreden mehr!

Im Namen des Jugendparlaments
Rebekka Theis

Rhetorikseminar in Gummersbach

Zu den Grundlagen erfolreicher Politik gehört ohne Frage die Fähigkeit, die eigenen Anliegen, den eigenen Standpunkt und die eigenen Argumente strukturieret, sicher und überzeugend vorzutragen, auf Einwände der Gegenseite angemessen zu reagieren und zu erkennen, wenn man auf Glatteis geführt werden soll.

Auf Anregung und mit Unterstütung von Ratsherr Hans-Jürgen Herr machte sich aus diesem Grunde die Jugendpflege der Gemeinde Wennigsen mit einer Gruppe aus Jugendparlamentarier*inne*n und Jugendleiter*inne*n auf den Weg zur Theodor Heuss-Akademie nach Gummersbach, um in einem viertägigen Seminar die Grundlagen der Rhetorik zu erlernen.

Unter der Leitung von Kommunikationstrainerin Ina Enseroth wurden die verschiedenen Wirkebenen der eigenen Körpersprache und Stimme mit Hilfe von Videofeedback untersucht, Argumentationsstartegien und Lenkungstechniken in kurzen Reden und Diskussionen traniert und an Artikulation und Modulation der Stimme gefeilt.

Darüber hinaus arbeite Schauspieler Daniel Gawlowski mit der Gruppe in vielen praktischen Übungen an Gestik, Mimik und Schlagfertigkeit.

Trotz eines vollen Programms kamen auch die sozialen und entspannenden Aspekte nicht zu kurz, sodass es ein rundum gelungenes Seminar war.

JUPARTY ein voller Erfolg

Was 2013 in der ehemaligen Pizzeria und jetzigen Gemeindebücherei am Rathaus begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Ereignis im Frühjahr  entwickelt. So lud das Jugendparlament am vergangenen Freitag bereits zum sechsten Mal zur JUPARTY, die inzwischen im Jugendhaus an der Argestorfer Straße ihren festen Ort gefunden hat. Zwar war die Zahl der Besucher*innen in diesem Jahr mit gut 250 etwas geringer als in der Vergangenheit, was vor allem auf einen vergleichsweise späten Werbebeginn zurückzuführen ist. Der Stimmung aber tat dieses keinen Abbruch und so wurde fast pausenlos zu den Klängen getanzt, die DJ Vincent Willenberg (aka VRUM ) aus Leipzig auflegte.

Dank eines bewährten Sicherheitskonzeptes im Hintergrund, wo gesetzlicher Jugendschutz, Ordnungsamt, Polizei, Security-Team und Jugendpflege gemeinsam für einen störungsfreien Ablauf sorgten, blieb es nicht nur drinnen sondern auch im weiteren Umfeld der Party friedlich, sodass bis zum Ende um Mitternacht ausgelassen gefeiert wurde.

Der Überschuss aus Getränkeverkauf und Garderobe kommt der Skateanlage im Bröhnweg zugute, mit deren Baubeginn noch in diesem Jahr gerechnet wird. Die Höhe des Erlöses wird nach erfolgtem Kassensturz und Buchung aller Verbindlichkeiten auf der nächsten JuPa-Sitzung am 10. April 2018 bekanntgegeben.

Fotos: Tim Fedde